Rasen im Frühling

Ganz schön gelitten, ihr Rasen, diesen Winter, nicht ?

Frost, Schnee, Nässe sind für einen guten Rasen kein Problem. Glauben Sie nicht ? Stimmt aber, das Problem liegt woanders. Auf unserer pfälzer Lette stehen die Rasengräser im Winter im Matsch. Da hätt ich auch keine Lust drauf und würde eine fahle Gesichtsfarbe bekommen. Wichtig für jede Rasenfläche ist eine vernünftige „Rasentragschicht“. So heisst das im Fachjargon. Die wiederum hinzubekommen ist auch nicht ganz so einfach. Denn entweder achte ich bei der Neuanlage darauf oder es dauert Jahre, bis immer wiederkehrende Massnahmen wirken.

Rasen liebt einen Boden, der ausreichend Wasser zur Verfügung hält, ansonsten aber Waser schnell abführt. Also keine Trockenheit im Sommer und keine Staunässe im Winter. Durch die Beigabe von Sanden, am besten für unsere Böden eine Mischung aus scharfen und runden Sanden und eine Erhöhung des Humusanteils wächst auch auf hiesigem Grund ein schöner Rasen.

Und Rasen macht Arbeit. Nur die Dauerpflege mit Vertikutieren, Nachsanden, Düngen, Beikrautbeseitigung, Mähen und Wässern in der richtigen Mischung lässt den „grünen Teppich“ auch tatsächlich zum grünen Teppich werden. Alles andere bleibt Wiese.

Im übrigen: Auch Rollrasen verliert nach kurzer Zeit seinen Charme, wenn der Boden und die Pflege nich stimmt.

Mehr erfahren Sie auf der Leistungsschau vom 30.04 bis 01.05 in Rockenhausen.

Schöne Grüße aus Bayerfeld.


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